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Don den 12. August |
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Donnerstag, den 12. August 2010 um 18:16 Uhr |
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Lange Zeit hatte ich zuviel Respekt eine komplette Hochzeit zu fotografieren, aber als mich dann mein (ganz lieber) Kollege gefragt hat, habe ich JA zum fotografieren gesagt.
Im Mai 2010 sollte die Hochzeit stattfinden und das erste Vorgespräch haben wir bereits im September 2009 geführt, um unsere Vorstellungen auszutauschen.
Diese lagen sehr nah bei einander und schnell stand der Ablaufplan fest.
09:00 Uhr Friseurtermin der Braut
11:00 Uhr zu Hause beim Bräutigam und Zusammentreffen des Paares
12:00 Uhr Standesamt
dazwischen Paar- und Familienfotos
17:00 Uhr Kirche
18:30 Uhr Feier
…und „normale“ Paarfotos sollten es nicht werden. Als Highlight haben wir ein Beach-Volleyballspiel organisiert und das Hochzeitspaar dürfte dann in voller Montur (Brautkleid und Anzug) mit der Mannschaft Volleyball spielen.
Die Fotolocation für die Gäste auf einer grünen Wiese mit einem roten Ledersofa wurde gut angenommen. (Idee von der Braut)
Natürlich war ich aufgeregt an diesem Tag und die Nacht davor habe ich nicht gut geschlafen. Allerdings hat mich gerade die Aufregung dazu bewegt, dass ich sehr aufmerksam war und ganz viele große und kleine besondere Momente vor die Kamera bekam.
Ich möchte Euch meine Erkenntnisse von diesem Tag nicht vorenthalten.
- Planung ist (fast) alles
- Vorgespräch ein MUSS
- Locations besichtigen und Kameraeinstellungen austesten und notieren
- Am Abend vorher den Plan im Kopf durchgehen und einen kleinen Ausdruck in der Tasche haben
Was ich als besonders hilfreich empfunden haben, war meine Kameraausstattung. Mit meiner „Haupt“ Kamera die Canon 50D mit Objektiv 24-105L und Aufsteckblitz drauf, habe ich die meisten Fotos geknipst. Allerdings konnte ich mit meiner „kleinen“ die stimmungsvolleren Bilder einfangen. „kleine“ = Canon 400D mit Objektiv 50mm 1,4. Wenn ich Fotografen mit zwei Kameras in der Gegend herumlaufen sah, dachte ich vorher immer „Wie albern ist das denn!“, aber die Praxis hat mir gezeigt, dass ich nicht die Zeit habe ein Objektiv zu wechseln, weil dann der Augenblick bereit vorbei gezogen und das Foto nicht gemacht ist. Diese Augenblicke konnte ich jetzt mit meiner „kleinen“ einfangen. Das war großartig.
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Sam den 12. Juni |
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Samstag, den 12. Juni 2010 um 15:43 Uhr |
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Berlin war toll, aufregend, interessant, heiß und hat mich danach umgehauen. Aber dazu später mehr. Vom 04. bis zum 06. Juni war ich mit Happy Shooting in Berlin zum Street-Foto-Workshop. Es war klasse, Boris und Chris wiederzusehen und die Moni (von der Motivkingel) kennenzulernen.
Ich kann es jedem empfehlen, anstatt in ein neues Objektiv zu investieren, seine Zeit und Geld in ein Foto-Workshop zu stecken. Und das dieser Workshop in unserer Hauptstadt stattgefunden hat, war natürlich ein besonderes Bonbon. Boris und Chris hatten eine große Investition getätigt, damit wir Sonne bekommen. Die Investition hat sich auf alle Fälle gelohnt, dass Wetter war super .
Ich mag es, Menschen um mich zu haben die genauso fotoverrückt sind, wie ich. Die Ausrüstungen der anderen zu sehen, frische Inspiration zu bekommen und einfach meine freie Zeit mit der Fotografie zu verbringen.
Wir haben dort viele gestalterische Methoden kennengelernt und diese konnten wir im Olympiastadion anwenden.
Gestaltung (Auszug):
Subjekt
Drittel-Idee
Verbindungen
Reduktion
Linien
Rahmen
Rhythmus
Proportionen
Vervollständigung
Ausrichtung
Magnete
etc.
Da wir in Sachen Street-Fotografie unterwegs waren, mussten wir am dritten und letzten Tag, Personen auf der Straße ansprechen und diese für uns posen lassen. Meine erste Person hat mir leider ne Abfuhr gegeben So eine Abfuhr am Anfang tut nicht gut, aber da ich unbedingt für die Aufgabe ein Foto mitbringen musste und deswegen die Zähne zusammengebissen konnte von Daniel und Philip ein Foto mit Hund schießen. Allerdings habe ich auf diesem Workshop gelernt, dass ich es nicht mag fremde Personen auf der Straße anzusprechen. Ich mag es lieber im Hintergrund zu agieren um so spannende Momente einfangen zu können. Dies ist ein Ansatz der Street-Fotografie, allerdings ist die Frage der Rechte am Foto nicht einfach bei diesem verstecktem Ansatz.
Unter der Gruppe HSWSBerlin10 könnt ihr bei Flickr Fotos von uns sehen.
Zurück daheim hat mich ein fieser Magenvirus inkl. Kopfschmerzen erst mal umgehauen. Mittlerweile geht es wieder besser, allerdings war das Mitbringsel nicht schön.
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Don den 03. Juni |
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Donnerstag, den 03. Juni 2010 um 09:02 Uhr |
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...ich fahre nach Berlin. Mein Flieger geht morgen früh um 06:20 Uhr. Das ist mein erster Kurztrip nach Berlin und zwar weil ich dort an dem Happy Shooting Workshop teilnehme.
Friedrichstraße
Von Freitag bis Sonntag
Ich muss noch mein Koffer und die Fototasche packen. Ich habe mich dazu entschlossen wenig Foto-Equipment mitzunehmen. Erst hatte ich überlegt mein Stativ mitzunehmen, aber als ich bei meinem letzten Foto-Trip das Stativ die ganze Zeit mit dem Foto-Rucksack auf dem Rücken getragen habe, wurde ganz schnell gar, dass das nix wird. Wenn ich soviel Gewicht auf dem Rücken trage, vergeht mir die Lust zu fotografieren. Und das will ich auf keinen Fall. Deswegen heißt es für mich diesmal so minimalistisch wie möglich.
Also bis zu diesem Augenblick will ich folgendes mitnehmen:
DSLR Canon
24-105 Objektiv
Akkus und Ladegerät
R-Strap
Beanbag
CF-Cards
auf mein Weitwinkel und eine Festbrennweite möchte ich verzichten, aber wer weiß.
Ach ja, eine private Anmerkung zum Schluss. Paul wenn Du das liest, ich bin immer noch traurig über Deine Absage zum Workshop. 
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Die den 30. März |
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Dienstag, den 30. März 2010 um 18:15 Uhr |
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Meine erste Fotoausstellung, ja es ist spannend. Und irgendwie bin ich froh, dass ich diese Foto-Ausstellung nicht allein organisieren muss.
Der Arbeitgeber von einem unserer Mitglieder vom Fototreff in der Grafschaft hat ein Möbelhaus. Und hat uns die Möglichkeit geboten zwei Fotoshootings zum Thema „MENSCH und MÖBEL“ zu absolvieren. Und die Fotos, die während dieser Shootings entstanden sind, werden nun in der Ausstellung im Möbelhaus präsentiert.
Ich bin eine von elf Fotografen und somit verteilt sich die organisatorische Arbeit für die Ausstellung ganz gut.
Wenn Ihr mögt, werft doch mal einen Blick in den Flyer.
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